Pferderecht

kompakt, verständlich, praxisnah

Jost Appel
ISBN 978-3-8404-1061-1
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Zeitweise unsachlich emotional und oberflächlich Kundenmeinung von Kritikerin
Schade!

Ausgerechnet auf S. 73 zum Thema "Mikrochip, Transponder" verlässt der Wirtschaftsjurist und Pferderechtler den Pfad der Sachlichkeit und mutiert zum Oper eigener Emotionalitäten!
Statt der Vermittlung sachlicher Informationen, konfrontiert er den Leser mit Aussagen, welche inhaltlich lediglich das Niveau einer "Stammtischparole" erreichen.!

Von einem Juristen und Pferderechtler hätte man doch sicherlich erwarten dürfen, dass diesem bekannt ist, dass die Einführung des Transponders als Ersatz für den Schenkelbrand als "aktives Kennzeichnungsmerkmal" durch die EU nicht auf die Verringerung des Betrugspotienzials im Sport ausgerichtet war, sondern eingeführt werden musste um den gestiegenen Anforderungen im Bereich des EU- Lebensmittelrechtes wenigstens in Zukunft voll umfänglich gerecht zu werden, um damit z. B. zukünftig der Mehrfachausstellung von Equidenpässen für ein und das selbe Pferd entgegen zu wirken!
Die Einführung des Transponders als aktives Kennzeichnungsmerkmal bei Equiden beschreibt damit nicht Anderes als die Erhaltung der Kompartibilität zwischen zwei völlig unterschiedlichen Verwendungszwecken des selben Tieres:

Eines zunächst als Sportgerät genutzten und später als Lebensmittel zu verwendenden Tieres, dem Pferd.

Die Erregtheit des Züchters Appel bezüglich des Abhandenkommen des Schenkelbrandes (Markenzeichen) wäre aus meiner Sicht noch nachvollziehbar.
Unverkennbar überemotional reagiert allerdings der "Sportreiter" Appel bei diesem Thema und dies, obwohl es, rein verstandesmäßig, keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein eines mehr oder weniger dauerhaft lesbaren Schenkelbrandes und reiterlicher Leistung geben kann.
Deutlich wird dies durch den Hinweis des Autors auf die sicherlich "schon geplante Einführung des Transponders für Sportreiter durch die EU!"
Die Vorstellung, das die EU über eine Deklarierung von Sportreitern als "Lebensmittel" nachdenkt, halte ich für ausgeschlossen, aber dennoch für extrem reizvoll und amüsant zugleich.

Von einem Pferderechtler hätte ich tatsächlich Anderes erwartet. (Veröffentlicht am 15.12.15)

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